Sind erst einmal die ersten Stunden absolviert, sollten die Schwächen eines jeden Kindes schon relativ deutlich werden.
Die Frage, die sich nun zweifelsohne stellt:
Wie können die Schwächen möglichst schnell beseitigt werden?
Ich denke, es wird allgemein Zuspruch, wenn man behauptet, dass eine Stunde Nachhilfe pro Woche nichts bringt, um einer schlechten SchülerIn kurzfristig auf die Beine zu helfen.
Es muss also auch noch etwas außerhalb des Nachhilfeunterrichts getan werden.
Eine Möglichkeit hierfür sind beispielsweise kleine Hausaufgaben, die von der Nachhilfekraft dem Schüler aufgegeben werden, um das in der Nachhilfe gemachte nochmals zu Hause in Ruhe zu vertiefen.
Bestens geeignet sind auch Dauerhausaufgaben á la Vokabellernen:
Jeden Tag 10 Stück und irgendwann gewöhnt sich der Nachhilfeschüler von ganz alleine dran, die Vokabeln jeden Tag ein wenig zu üben - der Sinn von Nachhilfe wäre in diesem Punkt dann jedenfalls schonmal erfüllt, den Schüler zum eigenständigen Lernen zurück zu bringen.
Sicherlich sollten die Frage, ob Hausaufgaben bei der Nachhilfe aufgegeben werden, sowie deren Menge mit Eltern oder Nachhilfeschüler besprochen werden. Ich persönlich halte es jedoch für einen guten Weg bei der Nachhilfe.
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